Wechsel in Pflege in Frankfurt – lohnt sich das gerade?
Wechsel in Pflege in Frankfurt – lohnt sich das gerade?
Ich überlege seit ein paar Wochen, ob ich aus meinem jetzigen Job raus soll (Einzelhandel) und in die Pflege gehe. Hintergrund ist, dass meine Mutter letztes Jahr im Krankenhaus lag und ich da irgendwie gemerkt hab, dass mir das mehr liegt als an der Kasse stehen. Jetzt schaue ich immer mal wieder nach Pflege Jobs Frankfurt, aber bin unsicher.
Wie realistisch ist es, da reinzukommen ohne Ausbildung? Und wie schlimm sind die Arbeitszeiten wirklich?
Danke für eure Einschätzung, LG
Wie realistisch ist es, da reinzukommen ohne Ausbildung? Und wie schlimm sind die Arbeitszeiten wirklich?
Danke für eure Einschätzung, LG
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NatureFanatic
- Beiträge: 9
- Registriert: 15 Jul 2024 13:00
Re: Wechsel in Pflege in Frankfurt – lohnt sich das gerade?
Ohne Ausbildung schwierig, aber Helferstellen gibt’s schon. Die nehmen oft auch Quereinsteiger, zumindest in Heimen. Aber das ist halt nicht das gleiche wie Fachkraft, Bezahlung entsprechend.
Re: Wechsel in Pflege in Frankfurt – lohnt sich das gerade?
Huhu,
die Zeiten sind schon… speziell würde ich mal sagen. Freundin von mir macht das, die hat oft Frühdienst ab 6 und dann wieder am Wochenende. Muss man mögen. Sie sagt aber auch, man gewöhnt sich dran (für mich persönlich wäre das nix).
LG
die Zeiten sind schon… speziell würde ich mal sagen. Freundin von mir macht das, die hat oft Frühdienst ab 6 und dann wieder am Wochenende. Muss man mögen. Sie sagt aber auch, man gewöhnt sich dran (für mich persönlich wäre das nix).
LG
Re: Wechsel in Pflege in Frankfurt – lohnt sich das gerade?
Ich hab vor 2 Jahren gewechselt, auch Quereinsteiger, allerdings direkt in ambulante Pflege. War ehrlich gesagt härter als gedacht. Nicht wegen der Arbeit an sich, sondern dieses ständige Unterwegssein und Zeitdruck. Du hast deine Tour und bist eigentlich immer am Hetzen, weil irgendwer ausfällt.
Was viele auch unterschätzen sind die Zeiten bei den Patienten. Die Zeiten die eingeplant sind, passen in der Praxis nicht immer. Manche Omis brauchen einfach länger als gedacht, was ja auch völlig ok ist. Viele freuen sich halt, wenn mal jemand vorbeikommt. Einige sind vorbereitet und man ist schnell wieder raus, andere drücken dir erst mal ein halbes Gespräch auf. Da sitzt du dann eigentlich schon auf dem Sprung zum nächsten Patienten und die labern dir ein Kotelett an die Backe. Bringt halt schnell den Zeitplan schnell durcheinander.
Mit Ausbildung hast du später mehr Optionen, aber die drei Jahre muss man erstmal durchziehen. Ich hab’s nicht gemacht, bereue ich manchmal ein bisschen.
Was man auch nicht unterschätzen sollte ist das emotionale. Wenn du öfter mitbekommst, wie Leute abbauen oder sterben, geht das schon rein. Vor allem wenn du dich gut mit denen verstanden hast. Manche kommen damit klar, andere weniger.
Und wegen Einstieg, ich hatte damals einfach Bewerbungen rausgehauen, ging schneller als gedacht. Zahlen kann ich dir nicht genau sagen, war aber nicht viel am Anfang.
Was viele auch unterschätzen sind die Zeiten bei den Patienten. Die Zeiten die eingeplant sind, passen in der Praxis nicht immer. Manche Omis brauchen einfach länger als gedacht, was ja auch völlig ok ist. Viele freuen sich halt, wenn mal jemand vorbeikommt. Einige sind vorbereitet und man ist schnell wieder raus, andere drücken dir erst mal ein halbes Gespräch auf. Da sitzt du dann eigentlich schon auf dem Sprung zum nächsten Patienten und die labern dir ein Kotelett an die Backe. Bringt halt schnell den Zeitplan schnell durcheinander.
Mit Ausbildung hast du später mehr Optionen, aber die drei Jahre muss man erstmal durchziehen. Ich hab’s nicht gemacht, bereue ich manchmal ein bisschen.
Was man auch nicht unterschätzen sollte ist das emotionale. Wenn du öfter mitbekommst, wie Leute abbauen oder sterben, geht das schon rein. Vor allem wenn du dich gut mit denen verstanden hast. Manche kommen damit klar, andere weniger.
Und wegen Einstieg, ich hatte damals einfach Bewerbungen rausgehauen, ging schneller als gedacht. Zahlen kann ich dir nicht genau sagen, war aber nicht viel am Anfang.
Re: Wechsel in Pflege in Frankfurt – lohnt sich das gerade?
Man sollte auch bedenken, dass Frankfurt ziemlich teuer ist. Selbst wenn du was findest, reicht das Gehalt je nach Stelle halt nicht so weit. Gerade ohne Ausbildung.
Re: Wechsel in Pflege in Frankfurt – lohnt sich das gerade?
Ich find das mit dem emotionalen ehrlich gesagt gar nicht so schlimm, eher das Team. Wenn das nicht passt, kannst du den Job knicken. War bei mir der Grund aufzuhören.
Re: Wechsel in Pflege in Frankfurt – lohnt sich das gerade?
Das mit dem Team hab ich jetzt schon öfter gehört... Aber wie merkt man das vorher? Im Bewerbungsgespräch erzählen ja eh alle das gleiche…
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NatureFanatic
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Re: Wechsel in Pflege in Frankfurt – lohnt sich das gerade?
Das merkst du natürlich nicht wirklich... Vielleicht Hospitation machen, wenn sie’s anbieten.
Re: Wechsel in Pflege in Frankfurt – lohnt sich das gerade?
Ich hab mal kurz in so einer Einrichtung ausgeholfen (über Bekannte), aber was "Hospitation" bedeutet wusste ich noch nicht.
(kommt aus dem lateinischen: hospitari = zu Gast sein) es ist die zeitweise Teilnahme an einer beruflichen Umgebung als Gast oder Beobachter. Wieder was gelernt. Jedenfalls ging bei mir die Hälfte der Zeit drauf für Dokumentation. Hatte ich so auch nicht erwartet.
Re: Wechsel in Pflege in Frankfurt – lohnt sich das gerade?
Ja Doku ist inzwischen riesig. Bei uns teilweise mehr Tablet als Mensch. Aber kommt auch auf den Anbieter an.